Schwanger mit Anne, Teil 1

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Schwanger mit Anne, Teil 1

Auftakt der Serie: Pränataldiagnostik.

6 Responses to “Schwanger mit Anne, Teil 1”

  1. mathi-As Says:

    jaja, der größte Fluch der Menschheit ist die Freiheit! Und es gibt leider keinen Test vorher, ob man damit umgehen kann oder nicht, man darf oder muß einfach irgendwas entscheiden, und weil das so ist fallen die meisten Entscheidungen falsch aus. Nicht entscheiden ist da vielleicht manchmal eh die beste der zur treffenden Möglichkeiten!

  2. toughIQ Says:

    Tja…das Problem mit der Freiheit und der freien Wahlmöglichkeit…echt ein Fortschritt?
    Hier ein sehr gutes TEDTalk Video zum Thema Freiheit und Wahlmöglichkeiten: http://www.ted.com/talks/lang/eng/barry_schwartz_on_the_paradox_of_choice.html

  3. Turtle Says:

    Die Freiheit an sich ist in diesem Fall ja noch nicht mal das primaere Problem, sondern das was Anne am Ende sagt. Man hat kaum eine Chance der Freiheit zu entrinnen. Sollte das Kind mit einer Behinderung zur Welt kommen ohne dass ein Test stattfand, wird man garantiert gefragt, ob man das nicht haette vorher wissen koennen und/oder “verhindern”, sprich abtreiben. Oder, wenn der Test stattfand, aber die Entscheidung in jedem Fall fuer das Kind war, kommt die Frage warum man sich das “antut”. Nicht von allen, aber es gibt immer solche Menschen.

    So lange solche Tests in letzter Konsequenz von den Frauen im Grunde erwartet werden, um die “Nuetzlichkeit” eines Kindes zu bewerten, ist diese Freiheit sehr zweischneidig.
    Momentan ist es eher so, zumindest in Dtl., dass viel zu oft nicht darauf hingewiesen wird, dass keiner der Test (auch die nicht-invasiven) normale Vorsorge sind. Alle nicht-invasiven Test haben zudem eine relativ hohe falsch-positiv bzw. “vielleicht” Quote.

    Die Freiheit von Schwangeren ist erst dann eine echte Freiheit, wenn:
    1. die Ablehnung von Tests nicht mit subtilen Druck in Frage gestellt wird,
    2. der Umgang mit dem Ergebnis vor dem Test geklaert wird. Ich glaube viel zu viele Schwangere und deren Partner machen sich nicht wirklich klar wie sie im Zweifelsfall mit einem Ergebnis umgehen, dass einen invasiven und damit potentiell gefaehrlichen (fuer das Kind) weiteren Test notwendig macht um ein sicheres Ergebnis zu bekommen.
    3. das Recht auf Nichtwissen nicht in Frage gestellt wird.
    4. das Leben mit einem behinderten Kind erleichtert wird, so dass Abtreibung nicht immernoch fuer 90% der betroffenen Frauen die einzige Option scheint.

    Praenataldiagnostik hat zweifelsfrei positive Seiten und ist ein grosser Fortschritt. Der Zugang dazu muss jeder schwangeren Frau gegeben sein, aber umgekehrt muss auch die Freiheit zur Ablehnung ohne Diskussion gegeben sein.

  4. @ASFMediation Says:

    Welcher Mann macht dieser Hektikerin ein Kind…die wird total überfordert sein….

  5. Joerg Says:

    Das ist ja mal wieder eine kompetente Ferndiagnose…
    Kann Sie beruhigen, die Frau ist Schauspielerin, die spielt in gewissem Sinne eine Rolle.
    Im Gegensatz zu mir – ich bin mangels Schauspielfähigkeit zu Authentizität verurteilt 😉

  6. tüdelü Says:

    Ein hoch auf die Irrationalität. *würg*

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