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Die Wissenschaft spielt Gott

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Die Wissenschaft spielt Gott

– also eigentlich nicht.

Technisch leider zerstörtes Frühwerk, optisch nicht gerade feudal, aber inhaltlich natürlich ein Genuss.

13 Responses to “Die Wissenschaft spielt Gott”

  1. ursula Says:

    Hä? Das ist doch klar, dass Wissenschaft nicht wirklich Gott spielt und sowieso auch nicht an Gott glaubt, oder? Der Artikel im Profil mit dem Titel “Wissenschaft spielt Gott” zielt doch auf etwas völlig anderes ab. Wollte man nicht eher damit sagen, dass die Wissenschaft auf manchen Gebieten ohne jegliche Rücksicht auf Ethik arbeitet? ….und das tut sie wohl in der Tat!
    Sorry, aber ich finde es ziemlich lächerlich sich an diesem Titel aufzuhängen. Gibt es denn nichts wichtigeres? Die Seite hier heisst “Die Wahrheit”. Eigentlich erwartet man hier, dass in 1. Linie Missstände aufgedeckt werden? Aber muss man wirklich einen eigentlich so bedeutungslosen Zeitungsartikel breittreten?
    Beschäftigt euch doch lieber mit den Dingen, die wirklich stinken. 😉

  2. johannes knoll Says:

    Jaja, die Wahrheit, DIE Wahrheit ist weiblich und muss sich deswegen viel gefallen lassen. Ich würde es wohl nicht fertig bringen, eine Internetseite mit diesem Titel in Kombination mit DEM Inhalt ins Netz zu bringen. Da bin ich dann wohl, zu katholisch erzogen. Aber egal.
    Zum ersten: “Die Wissenschaft glaubt nicht an Gott”.
    Wer ist denn die Wissenschaft? Was ist denn das für Behauptung??
    Zum zweiten: Vielleicht sollte der Autor mal seine grauen Zellen mit Thomas v. Aquin beschäftigen. Gott kann auch als rein geistiges Wesen gedacht werden, außerhalb dessen nichts existieren kann. Es ist per Definitionem alles bereits in ihm. Es braucht nach dieser Sicht auch keinen Gottesbeweis(nur so nebenbei: es heißt “Glaube” nicht “Unwissen”).
    Und damit alles schön einfach bleibt für den lieben Blogleser werden auch noch ein paar einfache Biologismen bedient(siehe Religion als Mittel zum Fortpflanzungserfolg). Wieso macht das so müde? Gääääääääääääähn.
    jk

  3. Joerg Says:

    “die Wissenschaft glaubt nicht an Gott” wird unmittelbar danach begründet, auch wenn es natürlich eine Pauschalisierung darstellt.
    Was den Domainnamen angeht:
    http://diewahrheit.at/video/was-ist-diewahrheit

    Was die Müdigkeit angeht: Schlafen hilft.

  4. schoefaz Says:

    @johannes warum sollte man sich mit den alten thomas beschäftigen? jemand, der sein halbes leben damit verbringt, sich einen gottesbeweis aus den rippen zu schneiden, der so unsinnig wie jeder andere ist? Waren über die kirchlich dominierten jahrhunderte nicht schon genug intelligente menschen damit beschäftigt, solch abstruses, unnützes zeugs auszudenken, weil sie sonst den wissenschaftlichen arsch nicht hätten vorwärts bewegen dürfen? warum sollte man sich gedanken über den unbewegten beweger, die unverursachte ursache machen, die “gläubige” so gerne als ihren persönlichen gott bezeichnen? Ihr “Gott”, werter Johannes, ist nichts als der gedankenstopp, an dem es sich einfach und bequem aufhört zu denken(wenn man das richtige gebetsbüchlein und damit die “wirkliche wahrheit” hat), an dem man sich, wenns mal wieder so schei*e kalt ums herz ist, ankuscheln und ausheulen kann. Denkbar ist vieles, ob es einen sinn macht, ist eine andere frage.

    Aber in einem kann ich ihnen gut folgen: einem gedankengang zu folgen, der sich meinem begriffsvermögen entzieht, ermüdet mich auch stets.

  5. johannes knoll Says:

    @schoefaz
    Vielleicht sollte ich es einmal mit Psychologie versuchen. Oder ist ihnen das auch zu realitätsfern? Ich sage ihnen was ich sehe:
    Einen beleidigenden, fehlerbehafteten Text aus dem die pure Angst spricht.
    Erwähne ich mit einem Wort etwas von “meinem” Gott?
    Ich würde gerne mehr schreiben, aber der Stil ihres Textes sagt mir, dass sie doch keine Gedankenanstöße verwerten können. Ein offener Geist bringt andere Früchte hervor.
    @Joerg:
    Ich kann sie beruhigen, sie sind nicht der einzige junge Wissenschaftler der mich mit seinen platten Blogs ermüdet. Leider kann man hier wie scheint keine Diskussion anregen, da die Meinung der “Bildugselite” ohnedies schon festeht. Ihr Kollege von astrodicticum-simplex ist ähnlich begabt Fakten nur von einer Seite zu beleuchten und selbst da noch Denkfehler einzubauen.
    Aber ganz ehrlich: Manchmal wünsche ich mir auch, in eurer einfachen Welt zu leben.
    JK

  6. Joerg Says:

    @Knoll
    Erstaunlich, was Sie alles über mich wissen! Sie beruhigen mich (Wieso?). ich bin beleidigt? Von wem, wo durch und woran erkennen Sie das?
    Wenn Sie eine Diskussion wollen, müssen Sie Argumente bringen: Wo ist mein Text fehlerhaft?
    Während Sie über mich alles zu wissen glauben, sind Sie mir ein Rätsel: Warum widmen Sie einen Teil Ihrer Zeit, Blogs die Sie ermüden?
    Und noch eine Richtigstellung: Ich bin kein Wissenschafter, ich will auch nicht, dass man glaubt, ich tu so als ob. Ich habe eine wissenschaftliche Ausbildung, aber ich arbeite als Wissenschaftsredakteur.
    Aus meiner Sicht ist Ihr Wunsch schon lange in Erfüllung gegangen, Sie leben in der einfachsten denkbaren Welt, in der sich Ideen nicht mehr an der Realität messen müssen.

  7. johannes knoll Says:

    Hallo,
    es tut mir leid, wenn ich Sie beleidigt habe. Also, auch wenn sie es begründen, und selbst auch noch zugeben dass die Begründung schwach ist, find ich “Die Wissenschaft glaubt nicht an Gott” einfach zu einfach:-)
    Ich finde es bedenklich, wenn man glaubt ein hochkomplexes Thema in 2:00 behandeln zu können. Mir ist schon klar, dass Sie sich darüber lange ihre Gedanken gemacht haben werden, aber vielleicht ist ein Blog dann für dieses Thema die falsche Form. Zugegebenermaßen frage ich mich auch warum ich Blogs lese. Ich habe mir anderes Publikum erwartet. Wahrscheinlich ist es in einem Religions- oder Esoterikblog ganz ähnlich, man findet dort vermutlich genauso Menschen die ihre Meinung schon längst eingemeißelt in ihren Köpfen tragen.
    Der Grund warum ich jetzt noch schreibe, liegt einfach in meiner Art begründet: ich mag keine Diskussion vom Zaun brechen und dann einfach nicht mehr antworten. Ich lasse euch dann in eurem Gedankenghetto wieder alleine-versprochen!
    Noch kurz zum Thema:
    Ich kann verstehen, dass die Welt eines spirituellen Menschen, von außen als eine einfache erscheinen mag. Sie ist es nicht:-) Ich hingegen finde es einfach, die Gedanken religiöser und darunter hochintelligenter Menschen(nochmals:T.v.Aquin) einfach nicht zu beachten. Oder tue ich Ihnen Unrecht und Sie habe sich damit schon auseinandergesetzt? Das Schöne daran ist, dass Sie(als Wissenschaftler) nicht mit der gewohnter Geste die Beweislast zu mir schieben können, da es sich ja um ihr Seelenheil handelt.
    Mit freundlichem Gruß,
    JK

  8. Joerg Says:

    Keine Angst, ich bin nicht so schnell beleidigt, freue mich aber über den doch angenehmer gewordenen Ton.
    Ich glaube, wir haben nicht nur unterschiedliche Standpunkte, sondern auch einfach in ein paar Dingen einen unterschiedlichen Geschmack. Persönlich liebe ich das Genre der Glosse – einen Kommentar zuspitzen und so hoffentlich auf den Punkt bringen. Da geht ein Thema locker in 2 Minuten 😉
    “Die Wissenschaft glaubt nicht an Gott” wird relativiert, es ist meines Erachtens dennoch zulässig, weil es einerseits auf das missbräuchliche Einnehmen verstorbener Personen aufmerksam macht und andererseits schlicht eine Anspielung auf den Titel des Artikels ist (Die Wissenschaft spielt Gott).
    Gedanken sind aus meiner Sicht beachtenswert, wenn sie sich in irgend einer Weise an der Realität messen lassen. Viele Ideen klingen fantastisch, aber nur wenn sich Ideen überprüfen lassen, kann ihr Wert eingeschätzt werden. Reine Gedankengebäude können spannend sein, aber ob sie letztendlich zur Erkenntnis führen, hängt davon ab, ob sie konkrete Aussagen machen, die wir überprüfen können.

  9. johannes knoll Says:

    Naja, um eine Diskussion loszutreten, eignet sich die Glosse jedenfalls;-)
    Also es ist natürlich unschön, wenn Verstorbene für etwas intrumentalisiert werden, darüber sind wir uns einig.

    Ich habe zwei Ansatzpunkte zu der Überprüfbarkeit von Aussagen:
    1)Ich sehe das menschliche Gehirn als Organ, vergleichbar mit unseren Sinnesorganen, und diese nehmen eben nur einen sehr kleinen Teil wahr. Es gibt Menschen, die spüren direkt die Anwesenheit Gottes, verstehst du?
    “Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz.”
    (Dalai Lama)

    2)Es heißt eben “Glaube”(sry, ich wiederhole mich) und du findest in der religiösen Schriften Erklärungen, warum es eben nicht “wissen” im herkömmlichen Sinn ist. Du musst bereit sein zu schauen. Jaja, ich weiß, man kann viele Aussagen auch als Angstmache sehen.(Glaubst du nicht, wirst du untergehen…. etc). Der Grund warum wir damit eine Unvereinbarkeit mit Religion sehen, liegt allerdings in unserer Gesellschaftstruktur.

    Liebe Grüße, Johannes

  10. Joerg Says:

    Ad1) was unterscheidet das Spüren einer Anwesenheit von Gott
    von einer Halluzination?wie können wir dieses Fühlen bewerten
    und einordnen – vor allem bei allem was wir über Wunschdenken
    und allgemein über das Hirn wissen? Für mich spricht es jedenfalls
    nicht für eine reale Existenz eines Gottes.
    Ad 2) netter Spruch, hilft uns aber nicht weiter sondern versucht
    nur die Beweislast umzukehren.

    Mit zur Diskussion anregen bin ich schon mehr als zufrieden 🙂

  11. johannes knoll Says:

    Hallo,
    leider weiß ich nicht genau was ich schreiben soll ohne mich zu wiederholen…
    Was wissen wir denn genau über das Hirn?
    Ich denke, sollte es etwas geben(nennen wir einfachheitshhalber Gott) dann kann es wohl nur über uns Gehirn mit uns kommunizieren, oder?
    Nur weil Wissenschaftler bei Menschen, die angeben eine religiöse Erfahrung zu haben, gewissen Gehirnströme auf ihren EEGs messen zu können, heißt das nicht, dass die Erfahrung nicht existiert? Wenn ich etwas sehe, höre, rieche kann man auch Aktivitäten in meinem Hirn messen.
    Ich denke der Gebrauch von Wörtern wie “Halluzination” ist sehr grob und ungenau, wie zb. auch “Krankheit”. Klar, wir nennen es halt so, weil wir es nicht besser wissen.
    lg, Johannes

  12. H.W. Spice Says:

    Die Wissenschaft spielt Gott

    Sollte dieser Eindruck, dass die Wissenschaft versucht, Gott zu spielen, bei jemanden entstanden sein, so ist dieser Eindruck grundfalsch
    und mit aller Vehemenz abzulehnen, denn die Wissenschaft kann weder mit dem Begriff Gott noch mit irgendwelchen Glaubensrichtungen
    etwas anfangen, sie kann nur Erkenntnisse sammeln und sie entsprechend interpretieren.
    Nehmen wir beispielsweise die Naturgesetze wie E=mc² oder die Gesetze der Thermodynamik, sie sind unveränderbar,
    genau wie Gott auch.
    Grundlage aller weiteren Darlegungen ist die von mir unterstützte These, dass Leben nur aus Leben entstehen kann, denn Leben
    aus unbelebter Materie ist wissenschaftlich zu 100% auszuschließen. Dieser Satz gilt allumfassend im gesamten Universum.
    Keine Vire ist jemals von selbst entstanden.
    Ich möchte diese These für alle Gläubigen der präbiotischen Evolutionslehre mit harten Fakten belegen, und die Faktoren umreißen, die notwendig sind, damit auf einen Planeten Leben überleben bzw. weiterleben kann.
    Es sind gegenwärtig 22 Faktoren bekannt, die ein Planet besitzen muss, damit Leben auf ihm möglich ist.
    Einige Beispiele sollen das verdeutlichen: Eine nahezu kreisförmige Umlaufbahn um einen G2 Hauptreihen Zwergstern mit einem Abstand, der
    innerhalb einer bewohnbaren Zone liegen muss. Es geht weiter mit der richtigen Masse, einer sauerstoffreichen Atmosphäre, einem Magnetfeld,
    umkreist von einem großen Mond, usw.
    Wenn man mit der Wahrscheinlichkeit arbeitet, ergibt sich eine Zahl von 10²². Wir können davon ausgehen, dass es im Universum nicht viele erdähnliche Planeten gibt.
    Da die Wissenschaft im allgemeinen von der These ausgeht, das es Gott nicht gibt, aber Leben auf unserer Erde existiert, muss dieses Leben entweder vom Himmel gefallen sein oder sich von selbst aus unbelebter Materie gebildet haben.
    Leider gibt es nun eine Reihe von naturwissenschaftlichen Fundamentalgesetzen, die schlüssig beweisen, das Leben von selbst aus unbelebter Materie
    niemals entstehen kann.
    Ich werde diese Gesetze kurz umreißen:
    1. Das Gesetz der Wahrscheinlichkeit: Nach Eigen beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Proteinmolekül mit etwa 100Aminosäuren
    zu einer Kette zusammenschließen, 10 hoch 130 Protonen. „In der ersten Position haben sie 20 Möglichkeiten. Für jede weitere Position wieder 20*20, am Ende erhalten sie 20*20*20 und das 100 mal.
    10 hoch 130 Protonen, das ist eine Zahl,die alles, was im Universum existiert, übersteigt, d.h. also, Leben kann nicht durch Zufall entstanden sein.“
    M.Denten schrieb dazu: „Eine Zelle per Zufall zu erhalten, würde voraussetzen, dass sich mindestens 100 funktionsfähige Proteine
    gleichzeitig an einem Ort einfinden. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass auch nur eines dieser funktionsfähigen Proteine erscheint, liegt wohl nicht über 10 hoch -20.“
    2. Das Gesetz von der Eigenschaft des Wassers, Polykondensationen nicht zuzulassen, schließt die Ursuppentheorie als eine Möglichkeit
    zur Entstehung von Leben aus.
    3. Das Gesetz von der absoluten Enantiomeren- bzw. Diastereomerenreinheit der für den Einbau zur Verfügung stehenden optisch aktiven
    Bausteine. Der Einbau vom Molekülen gleicher chiraler Struktur als Grundvoraussetzung für für die Synthese von biologisch
    aktiven Kettenmolekülen ist in präbiotisch ablaufenden Kondensationsprozessen nicht zu realisieren.
    4. Die Entropie in der Thermodynamik.
    Der von Eigen postulierte Begriff des Hyperzyklus oder die theoretischen Betrachtungen über die Selbstorganisation der
    Materie beinhalten als Bedingung, dass sämtliche Prozessabläufe außerhalb des chemischen Gleichgewichts stattfinden müssen.
    Nun entsteht in den Räumen, die hierfür in Frage kommen, nach spontan ablaufenden Prozessen stets ein neues Gleichgewichts
    mit einer höheren Entropie. Ein offener Raum, der sich außerhalb des thermischen Gleichgewichts befindet, wie Erde unter freiem
    Himmel, wäre allein schon aufgrund der ungehinderten Sonneneinstrahlung für eine Polykondensation unbrauchbar.
    Bei der Kondensation von Kettenmolekülen stellt sich das thermische Gleichgewicht dann ein, wenn die Anzahl der Bindungen die gleiche Größenordnung einnimmt wie die der Spaltungen. Diese Unvereinbarkeit zwischen Theorie und Realität verhindert den erwarteten autokatalytisch einsetzenden evolutionsfähigen Prozess.
    5.

    Fassen wir zusammen:
    Ohne Gott kein Leben, ohne Leben ein Universum, das nur aus Gasmolekülen und toter Materie besteht und eigentlich völlig überflüssig ist, denn
    für sein weiteres Schicksal, ob es irgendwann wieder zusammenfällt oder sich ständig weiter ausdehnt, interessiert sich letztendlich niemand mehr.
    Da ein Universum ohne Leben bedeutungslos ist, wird ein Armageddon eigentlich ziemlich unwahrscheinlich.

    Mit freundlichen Grüßen
    H.W. Spice

  13. Joerg Says:

    Hab das Posting zwar freigeschaltet, aber die Links gelöscht – wens interessiert, der wird dich schon finden, ich will jedenfalls nicht auf so eine Seite verlinken.
    Ansonsten: äh ja, alles falsch, so gebildet es auch klingen mag. Ein umfassende Widerlegung füllt Bücher, beispielsweise “Evolution im Fadenkreuz” ; obwohl ja Evolution eigentlich nicht den Anfang von Leben zum Thema hat, steht dort einiges über den Beginn von Leben drinnen, was zu deinen kruden Wahrscheinlichkeitszahlen passt.

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