Ab ins All!

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Ab ins All!

Der Blick in die Zukunft wird schön langsam zur schlechten Angewohnheit, dafür gibt es zur Abwechslung gute Nachrichten:

Ein Happy End ist möglich!

 

Text:

Das mit dem Blick in die Zukunft lässt mich nicht los. So unmöglich er in gewissem Maße ist, so einfach ist er nämlich in manchen Detailfragen.

Zum Beispiel, wenn es um die Zukunft der Menschheit geht. Da gibt es nämlich nur zwei denkbare Szenarien mit Happy End:

  1. Wir entwickeln ein Wirtschaftssystem, dass nicht auf Wachstum basiert und lernen auf dem Planeten Erde in einem Fließgleichgewicht zu existieren. Mehr Ressourcen zu verbrauchen als vorhanden sind, ist keine Möglichkeit. Ich spekuliere hier nicht, klarer und einfacher können Fakten nicht auf dem Tisch liegen. Es braucht schon viel Bequemlichkeit und Ignoranz, etwas so basales dauernd zu ignorieren.
  1. Möglichkeit: Wir erobern das All. Wir verlassen die Erde und breiten uns aus.

 

Die 2. Variante ist realistischer, denn die erste ist – unmenschlich, wir können es einfach nicht. Wir verzichten nicht, wir können nie weiter als ein paar Jahre vorausplanen, wir können unsere moralisches Empfinden nicht auf noch ungeborene Menschen ausdehnen.

Aber was wir können, ist vorwärts stolpern. Erfinden, mehr wollen, weiter gehen, Grenzen erweitern.

Wir können mit der Eroberung des Alls warten, bis wir keinen anderen Ausweg mehr haben. Oder wir stellen uns sofort dem Unausweichlichen und legen los. Ich bin dafür, ab ins All!

Es mag im Moment noch nach Geldverschwendung aussehen, aber es ist das einzig wirklich nachhaltige Zukunftsprojekt, weil es mit den menschlichen Eigenarten kompatibel ist. Es ist der Weg , auch auf der Erde noch etwas Natur übrig zu lassen, um ein Gesamtmenschliches Gemeinschaftsgefühl zu erzeugen, um uns langfristig eine Zukunft zu sichern.

Ab ins All!

 

7 Responses to “Ab ins All!”

  1. YouMan Says:

    Gute Idee! Mache Mitbürger könnten wir ja tatsächlich gleich jetzt ins All schießen…

  2. Der Liebesflüsterer Says:

    Die Wahrheit zu betrachten und die Naturabläufe zu berücksichtigen würde uns und unseren Nachkommen eine lebenswerte Welt erhalten. Allerdings sollten diese Wahrheit unsere Verantwortlichen sehen . . . aber wenigstens tut es vorerst einmal der Jörg!

  3. mathi-As Says:

    beim Anhalter durch die Galaxis ist gerade das von dir YouMan gewünschte passiert, und herausgekommen ist die Erde mit uns als den Nachfahren der schon mal ins All geschossenen…

    sonst find ich ja nicht daß es nachhaltig ist, sondern eher bequem sich einzubilden daß man mal irgendwo noch mehr Platz findet den man “kultiviert” damit der eigene lebbar bleibt. Neokolonialismus oder so? ein ständiges Angetrieben sein als Vorwand für Alles… naja..

  4. Jörg W. Says:

    @YouMan also wenn wir technisch soweit sind, lass ich mich gern ins All schießen :-). Wofür habe ich denn sonst sämtliche Star Trek Serien und Filme gesehen?
    @Liebesflüsterer
    Unsere Verantwortlichen? Zählen wir denn da nicht dazu?
    @mathi-As
    das ist ja der Punkt an dem Video – wir sind nicht so toll, moralisch, vorausschauend und bescheiden, dass wir Nachhaltigkeit rasch genug zur globalen Devise machen. Die Expansion ins Weltall würde uns ein paar Millionen Jahre Zeit geben uns in diese Richtung zu entwickeln.

    @alle
    nützt ihr eigentlich die Kommentarabo-funktion?

  5. YouMan Says:

    @Jörg
    Eigentlich wollte ich ja zuerst “die Anderen” (Esos, Relifundis…) ins All schießen. Mir gefällt’s hier noch ganz gut auf der Erde. Und Leute wie dich können wir hier auch noch ganz gut gebrauchen 😉

  6. techniknörgler Says:

    “Mehr Ressourcen zu verbrauchen als vorhanden sind, ist keine Möglichkeit. Ich spekuliere hier nicht, klarer und einfacher können Fakten nicht auf dem Tisch liegen. Es braucht schon viel Bequemlichkeit und Ignoranz, etwas so basales dauernd zu ignorieren.”

    Gibt es den jemanden, der etwas anderes Behauptet. Oder geht es nicht eher darum, dass es auch qualitatives Wachstum gibt, bei dem es nicht um höheren Materialverbrauch geht? Oder ist in die Aussage, dass nach menschlichem Ermessen noch lange keine Wachstumsgrenze erreicht ist, nicht vielleicht die Expansion ins all schon als Annahme, auf der die Aussage beruht enthalten?

  7. Joerg Says:

    rein qualitatives Wachstum wäre der im Video angesprochene Weg zum Fließgleichgewicht – theoretisch eine Möglichkeit, so richtig dran glauben kann ich leider nicht, lasse mich aber von der Zukunft gerne eines besseren belehren.

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