10:23 Homöopathie: Nix drin – nix dran!

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10:23 Homöopathie: Nix drin – nix dran!

In 53 Städten weltweit nahmen Homöopathiekritiker an der Aktion 10:23 teil. Die Gesellschaft für kritisches Denken (= Regionalgruppe Wien der GWUP) und befreundete Skeptiker nahmen ihre “Überdosis” bei heftigem Wind vor dem Stephansdom ein. Wer sich über Homöopathie informieren möchte, gibt entweder hier oder hier oder natürlich hier “Homöopathie” in die Suche ein.

10 Responses to “10:23 Homöopathie: Nix drin – nix dran!”

  1. Stefan Says:

    Wie immer: sehr schön gemacht! Danke! 😉

    PS: Euer Wetter war deutlich besser als das in DE!

  2. Joerg Says:

    wahnsinnig windig, aber ja, deutlich besser als in Hamburg 🙂

  3. Das war 10:23 | gwup | die skeptiker Says:

    […] von Die Wahrheit: “Nix drin – nix […]

  4. basmati Says:

    Ja, eh. Die Hoöopathie hat ein theoretisches Begründungsproblem, das ist schon lange bekannt. Und ob ihre Wirkung den Placebo in irgendeiner Weise übersetigt, ist sehr fraglich – auch schon lange bekannt.

    Aber was bringt die Wiederholung einer Wiederholung einer ursprünglich nicht unorginellen Aktion in GB? Das ist so mutig, wie dem Klassenschwächsten vor versammelter Runde ein Bein zu stellen.

    Ein freudloses Grüppchen da auf dem Stephansdom.
    Macht Party, zeugt Kinder, lest gute Bücher oder was auch immer: Aber organisiert euch doch nicht in säuerlichen Vereinen, um auf jene hinzuhacken, die argumentativ ohnehin schon verloren haben.

  5. Joerg Says:

    @basmati
    in gewissem Sinne, wünschte ich, du hättest Recht. Aber obwohl die Homöopathen argumentativ schon lange verloren haben, sind sie dennoch nicht die arme Minderheiten, sondern absoluter Mainstream. Und die GWUP ist kein säuerlicher Verein, sondern ein Haufen Idealisten, die gute Wissenschaft geiler finden, als abgedroschenen Aberglauben.
    So seh ich es zumindest.

  6. Olli Says:

    Hi
    Ich habe eine Frage zu Homöopathie und dem Gesetz von Avogadro.
    Danach heißt es das bei einer Verdünnung/Potenzierung von 10^23 rechnerisch kein Molekül mehr nachweisbar ist.
    Das würde doch bedeuten, dass die Urtinktur nur maximal ein Mol an Teilchen enthalten kann? Warum ist das so?
    Oder kann die Urtinktur z. B auch 1000 Mol enthalten und dann wäre erst bei einer Verdünnung von 10^26 rechnerisch kein Molekül mehr nachweisbar?

  7. Joerg Says:

    @Olli hoffe, du bist mir nicht böse, wenn ich dich für eine Antwort weiter verweise – schließlich bin ich mal bei Analytischer Chemie aufgrund von fehlerhaften Molrechnungen durchgefallen. Bitte stell deine Frage hier: http://www.gwup.org/infos/themen/646-homoeopathie oder hier: http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2011/02/1023-homoopathische-uberdosis-in-wien-ein-ruckblick.php

  8. Karl der Große Says:

    Sehr revolutionär, Hut ab 😉 Ich wünsche euch weiterhin, dass ihr auch den Mut zusammenbringt, den Versuch mit arsenvergifteten Pflanzen zu rekonstruieren, es würde mich dann nämlich tierisch freuen, in euren Gesichtern den Blick zu sehen, den man von den Tieren auf der Weide kennt

  9. Daniel Says:

    Nehmen wir mal an, der Körper würde wirklich nicht nur von Molekülen gelenkt … nehmen wir mal an, wir würden bei weitem noch nicht alle Gesetze der Natur vertehen (siehe Schwerkraft) … nehmen wir mal an, die Hälfte des schulmedizinischen ach so wissenschaftlichen “Wissens” würde sich alle Zehn Jahre als falsch herausstellen … nehmen wir mal an, dass das Bewusstsein des Beobachters den Ausgang des Experimentes verändern kann … könnte da dann nicht doch auch an Homöopathie was dran sein … könnte da eine “Überdosierung” sowieso gar nicht möglich – eine Wirkung aber doch nachweisbar sein.

    Vor was habt ihr Angst Leute?

    Ayurveda ist auch noch nicht wissenschaftlich anerkannt, ich praktiziers täglich und sehe deutliche Effekte. Welche Pharmafirma gibt nun viel Geld aus, um sich einen deutschen Uniprofessor zu kaufen der dann beweisen soll, dass Kurkuma doch ein Medikament sein kann welches besagter Firma aber kein Geld einbringt da nicht patentierbar?

    Also ich nehme selbst keine Homöopathie aber dieser lächerliche Versuch eines Gegenbeweises scheitert schon alleine an der Ignoranz und Engstirnigkeit der Veranstalter. Mit einer Logik, welche die Wirkung nicht erklären kann, kann ich auch die Unwirksamkeit nicht erklären. Ich will mir die Option nicht nehmen lassen, irgendwann auch mal Homöopathie probiern zu können. Wollt ihr jetzt zusätzlich zu den guten alten Heilpflanzen auch noch Zuckerkügelchen verbieten um den Bürger zu “schützen”? Nur “geprüfte” Chemie darf in den Schlund!

    Gute Nacht Gesellschaft!

  10. Jörg W. Says:

    @Daniel niemand will Homöopathie verbieten. Ich fände es nur schön, wenn die Welt so gut informiert wäre, dass dieser Humbug bedeutungslos wird. Ansonsten versammelt dein Kommentar eine Vielzahl der beliebtesten nutzlosen “Argumente”, vom “Galileo-Gambit” bis zur “Pharmamafia”. Vielleicht solltest du dir hier noch mehr Videos anschauen zB. die Serie “Diskussionszerstörer”

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